Beim diesjährigen Open in Bad Ischl, das auf fünf Kategorieturniere aufgeteilt war, gab es mit 273 Spielern aus 16 Nationen einen neuen Teilnehmerrekord. Gespielt wurde wieder im formidablen Kongress – und Theaterhaus.

Wie nicht anders zu erwarten, hingen die Trauben im A – Turnier am höchsten. Das A – Turnier war offen für alle Spieler und wies damit das spielstärkste Teilnehmerfeld auf, während es für die weiteren Turniere Spielstärke – Obergrenzen gab. Es wurden jeweils fünf Partien gespielt.
Magnus, Didi und Andi wollten es im A – Turnier wissen, und sie sollten schöne Teilerfolge erreichen. Ganz besonders wird die Partie der ersten Runde zwischen Didi und dem IM Harald Grötz (Elo 2249) in Erinnerung bleiben, die Didi in souveräner Manier nach Hause spielte. Nur mehr auf die Bonuszeit angewiesen, zeigte er große Nervenstärke und gewann überzeugend. In der Folge erzielte Didi ein weiteres Remis und wurde am Ende 69. ( Setzrang 48).
Magnus blieb etwas unter seiner persönlichen Erwartung und erreichte mit 2,5 Punkten den 40. Rang (Startrang 29). Für Andi verlief das A – Turnier nicht erfolgreich. Aber das Kaiserwetter in Ischl half dabei mit, die Stimmung aufzuhellen, wenn es einmal nicht ganz nach Wunsch lief.
Im B – Turnier kreuzte Robert Oberbichler mit vier männlichen und einer weiblichen Gegnerin die Klingen, und es sollte ein recht erfolgreicher Abschluss werden. Nach Siegen in den ersten beiden Runden und einer Niederlage in Runde 3 folgten abschließend zwei Remisen, was in Summe den 12. Endrang ergab (Startrang 20). Luis Pedevilla aus Lienz gewann das Turneir mit einem halben Punkt Vorsprung – herzliche Gratulation!

Im C – Turnier vertraten Rafaela Theurl und Florian Pfurner die Nußdorf – Debanter Farben. Rafaela, mit sicheren vier Remisen gestartet, krönte ihre solide Leistung mit einem Sieg in der Schlussrunde und erreichte den ausgezeichneten 22. Rang, was eine Setzrangverbesserung von 28 Plätzen bedeutet! Florian hingegen verlor die erste Runde, remisierte in der zweiten und startete danach mit abschließenden drei Siegen so richtig durch. Am Ende sollte es für ihn, der in den letzten Jahren nur gelegentlich Wettkampfschach gespielt hatte, der 15. Rang werden (Startrang 8).
Last but not least dürfen wir über einen sehr schönen Erfolg Christopher Stadlers berichten.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Bad Ischl!
Alle Ergebnisse: https://s2.chess-results.com/tnr1202326.aspx?lan=0&art=0&fed=AUT&turdet=YES&SNode=S0
Bericht und Bilder: Robert Oberbichler
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